RehaSport Deutschland e.V.
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Fragen und Antworten
RehaSport Deutschland e.V.
  1. Warum sollte ich Mitglied werden?

  2. Wie teuer ist die Mitgliedschaft?

  3. Wir arbeiten schon mit den Krankenkassen zusammen. Das ist jedoch sehr aufwendig und bringt nicht viel.

  4. Es gibt doch ständig Veränderungen im Gesundheitsbereich! Werden diese Leistungen im Rahmen der nächsten Gesundheitsreform nicht wieder gestrichen?

  5. Rehabilitationssport ist doch etwas für Behinderte. Ich habe aber in meinem Umfeld gar keine Möglichkeiten z.B. Menschen im Rollstuhl zu betreuen.

  6. Warum sollte ein Arzt Rehabilitationssport verordnen? Was hat er denn davon?



1. Warum sollte ich Mitglied werden?

Sie bieten gesundheitsorientierten Sport an. Ihr Interesse ist es, Menschen zu motivieren sich zu bewegen und sie in Ihrem Umfeld zu langfristigen Kunden zu machen. Hierzu ist die Verordnungsmöglichkeit von Rehabilitationssport ein hervorragendes Werkzeug. Sie erreichen hiermit ein vor allem älteres [> 50 Jahre] und weiblicheres [>65%] Publikum, welches über alle gängigen Konzepte eher schwierig zu erreichen ist. Der Verband ist die professionelle Plattform für alle Anbieter von Gesundheitssport, die bereits Rehabilitationssport durchführen bzw. planen Rehabilitationssport zu integrieren. Er kümmert sich um die Verträge mit den Kostenträgern, sorgt für Qualitätssicherung, Aus- und Fortbildung, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
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2. Wie teuer ist die Mitgliedschaft?

Der monatliche Beitrag für ordentliche Mitglieder beträgt 30 EUR. Außerordentliche Mitglieder zahlen 10 EUR pro Monat. Wer seinen Beitrag für ein Jahr im Voraus entrichtet spart einen Monatsbeitrag ("11 statt 12").
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3. Wir arbeiten schon mit den Krankenkassen zusammen. Das ist jedoch sehr aufwendig und bringt nicht viel.

Sie werden sicherlich Präventionskurse nach § 20 SGB V anbieten. Diese Leistungen sind etwas grundsätzlich anderes als Rehabilitationssport. Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben und der dazugehörenden Ausführungsbestimmungen ist es sehr schwierig und aufwändig "Präventionssport" durchzuführen. Der Verband wird auch dieses Segment beobachten und seine Mitglieder über die zukünftigen Entwicklungen und Möglichkeiten informieren.
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4. Es gibt doch ständig Veränderungen im Gesundheitsbereich! Werden diese Leistungen im Rahmen der nächsten Gesundheitsreform nicht wieder gestrichen?

Rehabilitationssport ist eine Leistung, die es ohne Unterbrechung seit Jahrzehnten in Deutschland gibt. Das neue Sozialgesetzbuch IX, in dem diese Leistungen geregelt sind, ist nach rd. 30 jähriger Vorarbeit 2001 in Kraft getreten. Grundsätzliche Änderungen wird es deshalb auf absehbare Zeit nicht geben.
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5. Rehabilitationssport ist doch etwas für Behinderte. Ich habe aber in meinem Umfeld gar keine Möglichkeiten z.B. Menschen im Rollstuhl zu betreuen.

Das Sozialgesetzbuch IX regelt, dass Sport und Training nicht nur für Menschen mit schwerer Beeinträchtigung [Amputation, Lähmungen etc.] sondern auch bei deutlich geringeren Problemen verordnet werden kann. Ein wesentlicher Bereich sind z.B. Patienten mit Rückenproblemen.
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6. Warum sollte ein Arzt Rehabilitationssport verordnen? Was hat er denn davon?

Viele Ärzte wollen ihre Patienten motivieren, sich mehr zu bewegen und suchen deshalb nach Möglichkeiten Sport und Training zu verordnen. Die Möglichkeiten innerhalb des Heilmittelkatalogs sind inhaltlich eingeschränkt und zusätzlich hat jeder Arzt Angst, seine Heilmittelrichtgröße [Budget] zu überschreiten und damit in Regress genommen zu werden. Rehabilitationssport hat jedoch mit dem Heilmittelkatalog nichts zu tun, ist nicht budgetiert und kann pro Quartal beliebig vielen Patienten verordnet werden.
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